Beobachten ohne zu etikettieren
Beschreibung zuerst, Deutung danach„Aggressiv“, „manipulativ“ oder „unmotiviert“ sind Deutungen. Für gute Diagnostik braucht es zunächst eine präzise Beschreibung dessen, was tatsächlich passiert.
Weiterlesen →Praxis beginnt nicht beim Etikett, sondern bei Beobachtung, Beziehung, Belastung und der Frage, was ein Mensch gerade zur Regulation braucht.
„Aggressiv“, „manipulativ“ oder „unmotiviert“ sind Deutungen. Für gute Diagnostik braucht es zunächst eine präzise Beschreibung dessen, was tatsächlich passiert.
Weiterlesen →Co-Regulation meint die Unterstützung eines Menschen bei der Regulation von Anspannung, Gefühlen und Handlungsimpulsen durch eine andere Person. Sie ist kein Zeichen von Unselbstständigkeit, sondern ein grundlegender Entwicklungsmechanismus.
Weiterlesen →Die SEED-2 bietet eine strukturierte Perspektive auf emotionale Entwicklung. Sie erklärt nicht automatisch jedes Verhalten und ersetzt weder körpermedizinische Abklärung noch psychiatrische, psychologische oder autismusspezifische Diagnostik.
Weiterlesen →Herausforderndes Verhalten entsteht nicht im luftleeren Raum. Es kann Ausdruck von Überforderung, Schmerz, Angst, Kommunikationsproblemen, Reizbelastung oder einer nicht passenden sozialen Anforderung sein.
Weiterlesen →Kommunikation ist nicht nur Sprache. Tempo, Tonfall, Wiederholung, Gestik, Visualisierung und Beziehungskontext beeinflussen, ob eine Botschaft in einer belastenden Situation überhaupt verarbeitet werden kann.
Weiterlesen →Entwicklungsorientierte Begleitung darf niemals dazu dienen, erwachsenen Menschen Rechte oder Selbstbestimmung pauschal abzusprechen. Unterstützungsbedarf und Autonomie müssen gleichzeitig gedacht werden.
Weiterlesen →Menschen zeigen unter hoher Belastung nicht immer dieselben Fähigkeiten wie in sicheren Situationen. Kompetenzen können situativ „wegbrechen“. Das wirkt manchmal wie Absicht, ist aber häufig ein Regulationsproblem.
Weiterlesen →Wenn Mitarbeitende eine Person sehr unterschiedlich erleben, ist das nicht automatisch ein Problem der Beobachtenden. Unterschiedliche Beziehungen, Tageszeiten, Aufgaben und Umgebungen können tatsächlich unterschiedliche Kompetenzen sichtbar machen.
Weiterlesen →Ein Übergang bedeutet, etwas zu beenden, eine Erwartung loszulassen, sich auf Neues einzustellen und häufig Kontrolle abzugeben. Genau deshalb sind Übergänge ein zentraler Beobachtungsraum für emotionale Regulation.
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